Geschlossene Schneedecke auf dem Kirchboden


Nachdem zum Wochenende 5.-7. Februar Wetterwarnungen vor Kälte, Sturm und Schnee gegeben wurden, inspizierten Küsterin Sofia Depner und Pastor Uwe Wiemann den Dachboden der Erlöserkirche. Mit Entsetzen mussten sie feststellen, dass der Sturm den feinen trockenen Schnee durch sämtliche Ritzen zu einer geschlossenen Schneedecke aufgehäuft hatte.
„Wenn niemand die Schneemassen da oben entdeckt hätte, wäre die Kirche in den ersten wärmeren Tagen zur Tropfsteinhöhle geworden“, sagte einer der zu Hilfe gerufenen Dachdecker, „mit schlimmen Schäden an der Holzdecke.“ Mit Schaufeln, Eimern, Industriestaubsaugern und 7 Mitarbeitern wurde der Schnee zum größten Teil vom Boden abgetragen.
Am Ende der ungewöhnlichen Aktion zog Uwe Wiemann Resümee: „Die Erlöserkirche hat mit der Holzdecke eine warme Ausstrahlung, vorne der Altar mit dem Kreuz. Es tut weh, wenn man genau weiß, wieviel Schnee auf der Kuppel über dem Altarraum liegt. Das hat alle motiviert, Schaden von dem Kirchraum abzuwenden. Da ist das Ankämpfen gegen den Schnee ein bisschen wie eine besondere Form des Gottesdienstes.“

Bildinhalte:
Bild 1: Schneemassen auf dem Kirchboden
Bild 2: Sofia Depner arbeitet mit der Schaufel und Eimer
Bild 3: über der Kuppel des Altarraums wird der Schnee abgesaugt
Bild 6: An den Deckenstrahlern schmolz der Schnee. Wasser tropfte nach unten und wurde zu einer Warnung
Bild 8: Tief unten im Gewölbeabgang hatte sich viel Schnee gesammelt